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Wie viele Karten sind in einem Deck?

Sektor Games Status GeprüftNachfrage 24/Jahr
ZusammenfassungDas französische Blatt, also das international übliche, hat 52 Karten: vier Farben mit je dreizehn Werten.

Wie ist es aufgebaut?

Vier Farben, zweimal rot und zweimal schwarz: Herz, Karo, Pik, Kreuz. Je Farbe die Werte von Zwei bis Zehn sowie Bube, Dame, König und Ass.

Dieselbe Struktur findet sich in fast allen europäischen Blättern wieder, nur mit anderen Zeichen und teils anderen Bildern.

Und das deutsche Blatt?

Es hat 32 Karten für Skat. Doppelkopf braucht 48, nämlich jede der 24 Karten von der Neun bis zum Ass doppelt, daher der Name. Die Farben heißen Eichel, Grün, Herz und Schellen, und die niedrigen Werte fehlen, weil die klassischen deutschen Spiele sie nicht brauchen.

Wer Skat mit einem französischen Blatt spielt, nimmt einfach die Karten ab Sieben.

Woher kommen die Zahlen?

Aus der Spielpraxis, nicht aus einem Plan. Es gibt die verbreitete Deutung, die 52 Karten stünden für die Wochen des Jahres und die vier Farben für die Jahreszeiten, und dafür gibt es keinen historischen Beleg.

Solche Zahlendeutungen entstanden später und passen immer erstaunlich gut, weil man lange genug rechnen kann.

Wozu die Joker?

Sie kamen im neunzehnten Jahrhundert in den USA dazu, ursprünglich für ein bestimmtes Kartenspiel. Viele europäische Spiele brauchen sie nicht, weshalb sie meist ungenutzt in der Schachtel bleiben.

Ein Kartenspiel mit anderem Inhalt gibt es bei uns als Programmiersprachen-Quartett.

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